Badsanierung & Sanitär · Baden-Baden

Badsanierung in Baden-Baden

Baden-Baden hat einen hohen Anteil an Altbauten, von der Gründerzeitvilla in der Weststadt bis zum Winzerhaus im Rebland. Beim Badumbau kommt hier eine Besonderheit hinzu: Das Leitungswasser ist dank Schwarzwaldquellen und Aufbereitung ungewöhnlich weich. Dafür gelten für neue Abwasserleitungen und für vermietete Häuser mit größerer Warmwasseranlage eigene Spielregeln.

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Quellwasser und Umkehrosmose: weiches Wasser im ganzen Stadtgebiet

Die Stadtwerke Baden-Baden gewinnen das Trinkwasser aus zahlreichen Schwarzwaldquellen und zwei Grundwasserwerken in der Rheinebene. Seit 2018 senkt eine Umkehrosmoseanlage im Grundwasserwerk Sandweier Härte und PFAS-Werte; im Rebland arbeitet eine solche Anlage bereits seit 2013. Die Stadtwerke nennen für die Versorgungszonen je nach Lage 3 bis 4 °dH oder 6 bis 10 °dH, im Rebland 3 bis 4 oder 8,4 bis 10 °dH. Geroldsau, Oberbeuern und Ebersteinburg erhalten reines Quellwasser mit etwa 3 °dH. Eine private Enthärtungsanlage halten die Stadtwerke für nicht mehr notwendig. Für das neue Bad heißt das: Kalk spielt eine geringe Rolle, ein bestehender Enthärter kann beim Umbau meist entfallen.

Neue Grundleitungen: Entwässerung vorab genehmigen lassen

Das städtische Kanalnetz ist rund 400 Kilometer lang, teils über 100 Jahre alt und arbeitet abschnittsweise im Misch- und im Trennsystem. Für neue erdverlegte Grundleitungen auf dem Grundstück oder Änderungen an bestehenden sehen die Stadtwerke nach eigenen Angaben eine Genehmigung vor Beginn der Arbeiten vor; nach Abschluss folgt ein Antrag auf Inbetriebnahme. Dieses Verfahren läuft unabhängig vom Bauantrag. Bei alten Villen mit unbekanntem Leitungsverlauf hilft die Planauskunft der Stadtwerke, die Pläne zum öffentlichen Kanal und zu privaten Entwässerungsleitungen bereitstellt.

Vermietete Häuser, Pflege und Energie

Wer ein Mehrfamilienhaus vermietet und dabei Bäder erneuert, sollte die Warmwasseranlage im Blick behalten: Bei gewerblicher Nutzung mit Großanlage und Duschen ist nach Trinkwasserverordnung in der Regel alle drei Jahre eine Legionellenuntersuchung vorgesehen, worauf die Stadtwerke hinweisen. Für Pflegefragen hat die Stadt einen eigenen Pflegestützpunkt, für Energiefragen rund um Warmwasser und Heizung bietet die Energieagentur Mittelbaden eine kostenfreie Erstberatung an. Schildern Sie Ihr Vorhaben danach über unser Formular. Wir wählen für Ihre Anfrage einen passenden Fachbetrieb aus, der sich bei Ihnen meldet.

Gut zu wissen für Baden-Baden

Häufige Fragen

Brauche ich in Baden-Baden eine Entkalkungsanlage im Bad?

Nach Einschätzung der Stadtwerke nicht mehr: Das Wasser liegt je nach Zone bei 3 bis 4 oder 6 bis 10 °dH. Eine vorhandene Anlage kann laut Stadtwerken außer Betrieb genommen werden.

Wer genehmigt neue Abwasserleitungen bei einem Umbau in Baden-Baden?

Neue oder geänderte Grundleitungen auf dem Grundstück genehmigen die Stadtwerke Baden-Baden als Kanalnetzbetreiber, unabhängig vom Bauantrag. Danach wird die Inbetriebnahme beantragt.

Was ist bei der Badsanierung in einem vermieteten Mehrfamilienhaus zu beachten?

Bei einer Großanlage zur Trinkwassererwärmung und Duschen ist bei Vermietung in der Regel eine Legionellenuntersuchung alle drei Jahre vorgesehen.

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Schildern Sie uns kurz, was geplant ist – wir wählen einen passenden Fachbetrieb aus, der sich bei Ihnen meldet. Für Sie ist unser Service kostenlos und unverbindlich. Die Kosten tragen die Fachbetriebe.

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Quellen

  • Stadtwerke Baden-Baden – Wasserqualität und Wasserhärte, abgerufen am 02.10.2026
  • Stadtwerke Baden-Baden – Wasserqualität und Wasserhärte, abgerufen am 02.10.2026
  • Stadtwerke Baden-Baden – Wasserqualität und Wasserhärte, abgerufen am 02.10.2026
  • Stadtwerke Baden-Baden – Abwasser (Kanalisation), abgerufen am 02.10.2026
  • Stadtwerke Baden-Baden – Legionellen, abgerufen am 02.10.2026
  • Landkreis Rastatt – Energieagentur Mittelbaden, abgerufen am 02.10.2026